Anschlusspunkte

Der Beiwagen wird mit dem Motorrad meist an vier A. verbunden. Beispiele für Ausnahmen: Am Rollergespann oft mit nur einem Anschlusspunkt, Oldies meist mit drei A., Armec-Umbau Yamaha Vmax mit Tremola I mit sechs A.

1941 wurde mit der DIN 74031 die Lage der Anschlusspunkte definiert. Vermutlich um in Kriegszeiten ressourcenschonend Motorräder und Beiwagen verschiedener Modelle miteinender kombinieren zu können. DIN 74031 wurde Anfang der 1970er Jahre wieder ausser Kraft gesetzt. Im Übrigen war diese DIN nur für Motorräder mit Starrrahmen vorgesehen. Letztes Motorrad auf dies zutraf war die NSU OSL 251 von 1950. Laut Peikert war die DIN 74031 auch noch für Motorräder mit Geradewegfederung am Hinterrad anwendbar.

Bei den modernen Gespannen ist die Befestigung vom Beiwagen nicht immer einfach. Aluminiumkastenrahmen oder Rahmen ohne Unterzug erfordern einen erheblichen Aufwand um den Beiwagen verwindungssicher zu befestigen.

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