Räder

Räderumbau

Wird ein Zweirad zum Dreirad umgebaut, kann die ursprüngliche Radgröße der Zugmaschine beibehaltet werden. Üblicherweise sind dies Reifen mit einem Durchmesser zwischen 16 und 19 Zoll. Grundsätzlich ist es möglich, mit dieser Werksausstattung auch im Gespannbetrieb zu fahren. Dennoch entscheiden sich die meisten Gespannfahrer für den Umbau auf Autoräder.

 

Materialwahl

Autofelgen aus Stahl sind relativ günstig und stabil, während Aluminiumfelgen oft aufgrund ihres Aussehens gewählt werden. Bei Drahtspeichenrädern kann die Radnabe erhalten bleiben, wenn sie umgespeicht wird, was jedoch mit hohen Zeitaufwand verbunden ist. Verbundfelgen und Gußräder von Zweirädern werden bei den Prüforganisationen kritisch gesehen.

 

Die Radgröße hat Einfluss auf den Verschleiß

Ein großes Radformat erhöht den Verschleiß der Radführung - vom Lenkkopf bis zum Radlager. Bei kleineren Rädern wirken geringere Hebelkräfte auf das System. Dies wirkt sich besonders bei höher motorisierten Fahrzeugen aus.

 

Wahl der Reifendimension

Vielleicht das wichtigste Kriterium bei der Räderwahl ist die Marktverfügbarkeit der Reifen. Die Reifendimension wird in den Papieren eingetragen und gibt es dazu keine Auswahl, kann dies zu erheblichen Problemen führen. Von Formaten in 14 Zoll sollte man die Finger lassen (Stand 2024).

 

Siehe auch Gespannreifen.