OEC

Britischer Hersteller von Motorrädern, Osborn Engineering Company, Markennamen OEC.

 

OEC baute Motorräder für Burney & Blackburne, dann ab 1922 produzierten sie sie als OEC-Blackburne, dann später nur OEC. Wie nahezu alle Motorradhersteller dieser Epoche, wurden zu den Motorrädern eine ganze Reihe an Beiwagen angeboten.

1921 wurde ein Blackburne Motorrad mit 1100 ccm Hubraum vorgestellt, an der Seite ein luxuriösen Taxi-Beiwagen.
Abb.: https://cybermotorcycle.com/gallery/oec/OEC-1922-Taxi-Oly-p839.htm
Anstelle einer Lenkstange, hatte das Motorrad ein Lenkrad, das über Schnecken- und Kegelradgetriebe lenkbar war.

1922 wurde bei OEC-Blackburne u.a. ein 350 ccm Sportmodell, das auch mit leichtem Beiwagen erhältlich war.

Am 27. November 1926 brachen die beiden englischen Captains Geoffrey Malins und Charles Oliver mit zwei OEC-Gespannen zu einer einjahrigen Weltreise auf. Die Seitenwagen aus Sperrholz und Aluminium waren so gebaut, das man damit auf Gewässern rudern und auch darin schlafen konnte. Rund 38000 Kilometer legten Malins und Oliver zurick.

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Obwohl die Osborn Engineering Company 1931 in Konkurs ging, lief bis 1933 die Motorradproduktion weiter. Auch zwischen 1945 und bis zum Einstellen der Produktion 1954 entstanden Motorräder und Seitenwagen.

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