Stoppa

Fahrzeugfabrik Hans Möllers, Bernerstr. 3, Essen-Stoppenberg. Ab 1930 wurden Möllers-Beiwagen hergestellt. Tiefziehblech, autogen Verschweißt auf Niederflurrahmen. Verschiedene Beiwagen im Stil der 1920er Jahre. Tourenmodelle mit Holzgerippe und Beblankungen aus Sperrholz oder Blech.

1934, Entwicklung des Stoßstangenrahmen (U-Rahmen). Verschiedene Seitenwagenhersteller erwarben Lizenzen, u. a. auch Steib. Der Nachfolger von Möllers, war nach 1945 F. G. Böhmer, er produzierte bis 1960.[Kar22]

Andere Quellen berichten, dass die Beiwagenfertigung in der Bahnhofstraße begann, die 1937 umbenannt wurde in Im Brilken. Inhaber: Aloys Möllers, der eine Schmide mit fünf Gesellen an der Gelsenkirchener Straße betrieb. 1927 verlegte er den Betrieb in die Räume der ehemaligen Gaststätte Scheffkes. Die Kegelbahn wurde zur Schmiede, der Gastraum zur Lackiererei umgebaut und die Wohnung des ehemaligen Wirtes wurde zum Büro.

Der Sohn, Hans Möllers, sicherte sich verschiedenen Patente und den Namen Stoppa. Ab 1936 wurde auch für das Militär produziert. Stoppa-Vertretung auch bei Alfred Kallich, Dresden (heute AK Zweiradcenter Dresden). 1943/44 zerstörten Bomben den Betrieb in Stoppenberg völlig, er wurde nicht wieder aufgebaut.

 

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Charles Stoppa

In internationalen Quellen werden die deutschen Stoppa-Beiwagen mit Charles Stoppa in Verbindung gebracht. Nach Recherche des Lexikon-Autors bestand aber keine Verbindung.

Charles Stoppa eröffnete 1928 ein Motorradgeschäft am Prado Place in Lyon und begann 1931 mit dem Bau von Motorrädern unter der Marke Stop. Dabei verwendete er JAP-Motoren von Moto-Comptoir und lokal hergestellte Komponenten, die hauptsächlich aus St. Etienne stammten. Es wurde nur eine begrenzte Anzahl von Motorrädern hergestellt.

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