Gespannhersteller mit Schwerpunkt auf Fahrwerksoptimierung. Gespannbau seit 1978. Lange Jahre eine enge Zusammenarbeit mit Mike Ott. Bei den Gespannumbauten in den 1980er Jahren verwendete Lefèvre oft die Honda CX 500. Er setzte bei diesem Motorrad ohne Rahmenunterzüge auf eine unkonventionelle Lösung zur Stabilisierung des Steuerkopfes. Er verlängerte das Steuerkopfrohr um das Doppelte nach unten und schaffte damit auch eine Aufnahme für einen Hilfsrahmen. Eine Maßnahme die übrigens auch von EML an K 1100 RS/LT vorgenommen wird.
Vordergabel mit Schwinge und 14”Rad mit 165/65R14 Bereifung
Der Steuerkopf wird verlängert und an diesem wird der Hilfsrahmen befestigt
Seit etwa 2020 verwendet Dipl.-Ing. Walter Lefèvre an seinen Gespannen zur Vorderradführung nur noch seine patentierte Achsschenkellenkung (ASL-2) mit automatischer Sturzkompensation. Umbauten nahezu aller Motorradmarken zum Gespann.
Beiwagenmodelle:
LTS-C
Einige der Eigenentwicklungen:
Patentierte Achsschenkellenkung (ASL-2) mit automatischer Sturzkompensation
Nachlauf Verstellung von 15 mm bis 55 mm
Progressive Vorderradfederung bei ASL-1 und ASL-2
Doppelquerlenker Hinterradführung (DQL) mit Bremsmomentabstützung
DQL (Doppel-Querlenker Hinterradführung) wurde für leistungsstarke Gespanne entwickelt, deren Basismotorrad einen Kettenantrieb in Verbindung mit eine Einarmschwinge am Hinterrad aufweist und daher nur bedingt für die hohen Gespannseitenkräfte geeignet ist.
Sie besteht aus einem Achsschenkel, zwei Querlenkern, zwei Längslenkern und einer Bremsmomentabstützung zum Motorradrahmen. Sie ist verwindungssteif und ermöglicht einen einfachen Radwechsel. Zudem kann mit dieser Konstruktion der Radstand verlängert werden.
- Federrate und Dämpfung am Hinterrad anpassbar ohne Federbeintausch (DQL)
- Mechanische Höhenverstellung am Hinterrad (DQL)
Federrate und Dämpfung am Beiwagenrad anpassbar ohne Federbeintausch (LTS III)
VITON Zusatzfeder am Beiwagenrad (LTS III und LTS-C)
Vorrichtung zur stufenlosen Feinjustierung der Vorspur
Mechanische Höhenverstellung des Beiwagenrades (LTS III und LTS-C))
Elektrische Höhenverstellung des Beiwagenrad (LTS-C)
Kinematische Zwangslenkung des Beiwagenrades (LTS II und LTS III)
Aktive Beiwagenradlenkung (LTS II und LTS III)
Servo-Lenkunterstützung der Vorderradlenkung durch das Beiwagenrad (LTS II)
Integralbremsanlage (Fußbremse) mit einer gemessenen Bremsverzögerung von 10,4 m/sec2
Twice Brake System (TBS)
Momentabstützung der Beiwagenradbremse, für alle LTS-Beiwagenmodelle
Beiwagen-Unterbodenabdeckung für bessere Aerodynamik (LTS-C)
Elektrischer Hub-Beiwagensitz (Hubhöhe etwa 30 cm)
Lefèvre-Beiwagenradaufhängung 1985