HMO

Gespannhersteller (CH), Ernst Hegetschweiler, Mehrere Beiwagenvarianten von HS1.1 bis HS10.

 

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1975 eröffnete Firmengründer Paul Hegetschweiler in Ottenbach bei Zürich sein Motorradgeschäft. Schon vorher hatte er Beiwagen an Motorräder gebaut. Und so entstand auch der Marken-Name „HMO“ als Abkürzung aus „Hegetschweiler Motos Ottenbach“. 1985 verünglückte Paul Hegetschweiler tödlich.

Insgesamt wurden mind. 175 Exemplare dieser sorgfältig gefertigten Beiwagen hergestellt. Die Schweizer Seitenwagen-Manufaktur HMO gehörte in den 1970er-Jahren mit zu den Wegbereitern des modernen Gespannbaus. Die Gespanne aus jener Ära besaßen bereits Schwingengabeln und Räder aus dem Pkw-Bau, damals noch unüblich. Auch der einsitzige Seitenwagen mit dem Türchen und dem Haupttank unterhalb des Gepäckabteils galt als Markenzeichen. In den 1980er Jahren tauchten diverse Kopien auf. HMO-Importeure für Deutschland waren Zweiradtechnik Vinke in Aachen und R.Norton in Mömlingen.

 

Abb. aus MOTORRAD-GESPANNE 121, HMO-Treffen

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Ein profunder Kenner der HMO-Szene ist Rolf Krebser, der die Website www.hmo-gespanne.ch betreibt. Auf die Frage "Wieviel HMO-Gespanne gibt es?", stellte er dem Gespann-Lexikon die folgende Informationen zur Verfügung:

 

"Da es keine vollständige Dokumentation gibt, lässt sich die Frage die nicht eindeutig beantworten.
Hier eine Aufstellung aller bisher bekannten Gespanne und Boote.

Von Paul Hegetschweiler hergestellt: HS 1 + HS 2

 

Von Ernst Hegetschweiler hergestellt; HS 3 - HS 10

 

Es gibt also mindestens 175 HMO-Gespannumbauten.

 

Nachbauten

 

Rolf mit einem seiner HMO-Gespanne 2015 in Paraguay.
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