Gespannmarke HBJ, Hersteller Hans-Gerd Reichler, Bergneustadt.
Das Kürzel HBJ setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von drei Rennsportfreunden zusammen die Ende der 80 Jahre ein Sportgespann für die Straße konstruierten: Hans-Gerd Reichler, Bernd Dawicki, Jesko Höckert.
Hans-Gerd Reichler läutete mit seinem HBJ-Gespann die Ära der Breitreifengespanne ein. Für die ersten Umbauten verwendete Reichler den drehmomentstarken Yamaha FJ 1200-Motor. Fahrgestell von Motorrad-und Seitenwagen sind bei HBJ miteinander verschweißt.
Technisch Details wie Exzenterverstellung der Vorderrad- und Hinterradachse zeigen Reichlers Verbundenheit zur Rennsporttechnik. Durch das großzügige Innenraumangebot des Seitenwagens erweitert sich die Einsatzmöglichkeit eines HBJ-Gespannes auch auf Urlaubsreisen.
Aus einem Stück, der HBJ-Motorrad- und Beiwagenrahmen, hier in der Vorderrad-Schwingenausführung.
Das HBJ-Chassis mit Radnabenlenkung war mit allen Reihenvierzylindern kompatibel.
Vorstellung: MG Nr. 0, Erstausgabe 1988