Die Abkürzung GVG stand für Gespann-Vertriebs-Gesellschaft. Dabei handelte es sich um einen Zusammenschluss der Firmen Peter Lohré, Gunnar Carell, Horst Räbiger und Peter Stern, mit dem Ziel, eine klar definierte Gespann-Kombination zu einem günstigen Preis anzubieten.
Zwischen 1995 und 1998 verkaufte die GVG sehr erfolgreich diese Kombination aus Suzuki GSX 1100 G und Squire RX 4. Durch die Konzentration der Fertigung auf ein einziges Motorradmodell in Verbindung mit dem EZS-1,5-Sitzer-Boot konnte die GVG das Gespann zu einem Preis von unter 29.000 D-Mark anbieten – rund 5.000 D-Mark günstiger als eine vergleichbare Einzelanfertigung.
Die GVG löste sich nach Unstimmigkeiten in den 1990er Jahren wieder auf.