Er gilt als Wegbereiter des modernen Straßengespannes und schrieb im Seitenwagen- und Quadbereich Motocross-Geschichte. Am 25. Mai 2007 verstarb Hennie Winkelhuis im Alter von 59 Jahren nach zweijährigem schweren Tumorleiden.
1972 gründete Winkelhuis im ostholländischen Eibergen die Firma EML, die in der Folge zum größten Gespann- und Seitenwagenhersteller Europas avancieren sollte. Bereits 1975 siedelte das schnell wachsende Unternehmen in größere Räumlichkeiten ins benachbarte Neede um.
Im Motocross fuhren EML-Fahrwerke zahlreiche Erfolge ein. Mit dem legendären Jumbo-Crossgespann, das von einem selbst entwickelten Zweizylinder-Zweitakter befeuert wurde, holten die Schweizer Hansi Bächtold/Fritz Fuss zwischen 1984 und 1987 gleich vier WM-Titel in Folge.
Hennie Winkelhuis
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Winkelhuis galt in der Szene als begnadeter Tüftler, der dann auch bei der Konstruktion von Sportquads und Motorrad-Trikes ein hohes Maß an Kompetenz bewies. Nach dem Verkauf von EML gründete er 2000 die Firma W-Tec, die ausschließlich Offroad-Quads und -Gespanne entwickelte. Das von der Familie Winkelhuis in der Folge zurückgekaufte Stammunternehmen EML wurde in W-Tec überführt und steht heute mit allen Geschäftszweigen unter der Leitung von Winkelhuis` Söhnen Remco und Marco.
Siehe auch EML/W-Tec.