Als Gespannhersteller war der Esslinger Yamaha-Händler etwa zwischen 1985 und 1995 aktiv.Es entstanden vorwiegend Umbauten mit Yamaha XT 500- und SR 500-Modellen. Nachdem sich Walcher aus dem Gespannbau zurückgezogen hatte, wurde von Peter Cassens das Walcher-Umbaukonzept einige Jahre weitergeführt.
Walcher/Yamaha SR 500 mit Squire
Um 1990 entstanden einige Dutzend dieser vergleichsweise preiswerten Kombinationen. Der Rahmen der SR 500 ist an den neuralgischen Punkten verstärkt. Das Fahrverhalten wird mit einer geschobenen Vorderradschwinge und 15"-Rädern erheblich aufgewertet. Der komplette Rahmenumbau wurde in den 1980er Jahren vom Fraunhofer Institut auf Betriebsfestigkeit geprüft. Als drittes Rad verwendete Walcher vorwiegend einen Velorex oder den Squire ST 2.