URS

Renngespann, Kneeler 1956, konstruiert von Helmut Fath. Fath baute mit Peter Kuhn einen Kneeler mit einem komplett neuen Motor (1965). Gründung eines Low-Budget-Rennteam. URS, benannt nach seinem Heimatort Ursenbach im Odenwald.

Motor: 498 cm3, Vierzylinder mit acht Ventilen, zwei Nockenwellen und Doppelzündkerzen. Der Motor drehte bis zu 15.000 U/min und leistete 88 PS - fast 20 PS mehr als die damaligen Werksmotoren von BMW.

1968 gewann Fath mit URS zum zweiten Mal die Seitenwagen-Weltmeisterschaft. Ein Unfall im darauffolgenden Jahr warf Fath aus der Meisterschaft. 1971 kehrte der URS-Seitenwagen unter der Leitung von Faths Renningenieur Horst Owesle in den Rennsport zurück, Owesle gewann mit Wolfgang Kalauch die Meisterschaft.

 

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