1974 stellten Peter Rivers-Fletcher und Mike Rahauge den ersten Squire-Beiwagen vor. Er hatte bereits die Gummitorsionsfederung und das 12“-Rad.
Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre verkaufte sich der Squire in Deutschland sehr gut. Der damalige Importeur, die Firma Magdeburg, konnte stellenweise auf dreistellige Stückzahlen im Jahr blicken. Nach der Fusion von Squire und Watsonian wurde 1999 im Rahmen der Modellpflege der Beiwagen mit einem 13-Zoll-Rad mit Watsonian-Radfederung aufgewertet. Der ungünstige Wechselkurs zum englischen Pfund und die starke Konkurrenz des EZS Compact verhinderten jedoch eine neue Auflage des Verkaufserfolges der früheren Jahre.
Modellvarianten: ST2, ST Box und später der mit Stoßdämpfer gefederte ST3.
Beiwagentypen des Squire ST
1970 - 1971: Squire Original/ST 1, 2 Ösen am Überrollbügel, starre Scheibe, Schalensitz, Flexitor-Federung, keine Kofferklappe
1971 - 1990: ST 2, ähnlich Original/ST 1, Klappscheibe, 10-Zoll-Alufelge, Mk IV-Kotflügel, Kofferklappe
Squire ST2 findige Bastler und auch Gespannhersteller haben die Gummifederung des ST2 gegen einen Stoßdämpfer ersetzt, was ein großer Aufwand ist.
Beiträge in MG 72, 148
Squire ST3
ST 3
Rahmen:
Umlaufender Rundrohr-Rahmen mit geschobener Kurzschwinge
Karosserie:
Gesamtlänge: 2100 mm
Sitzbreite im Beiwagen: 450 mm
Fußraumlänge: 1150 mm
Kofferraumvolumen: 120 l
Serienmäßiges Verdeck: ja
Kopfraumhöhe unter geschl. Verdeck: 820 mm
Sicherheitsgurte montiert: nein
Reifengröße serienmäßig: 155/80 R 13
Federbeinmarke: Sebaq
Maximaler Federweg: 70 mm
Beiwagen gebremst: nein
Beiwagen Leergewicht: 85 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 210 kg