Beiwagenmodell von Schepsky & Ebbert (ab etwa 1985). Besonderheit: Zwei Personen (Erwachsener und Kind) sitzen hintereinander.
Designstudent Michael Domenicus bot 1983 dem Moto-Guzzi-Händler Michael Schepsky den Entwurf eines Seitenwagen an, den er als Abschlussarbeit angefertigt hatte. Schepsky gefiel der Entwurf gut und brachte ihn als Pera (Birne) auf den Markt. Auch angeboten als "Super-Touring"-Version mit aufwändigem Glaskuppeldach und Liegesitz.
Pera-Beiwagen
Der GfK-Beiwagen ist mit einem Dreieck-Unterfluhrrahmen aus kunststoffbeschichteten Rundrohr verschraubt. Vierpunktanschluß, gezogene Einarmschwinge, Bilstein-Federbein mit 55 mm Federweg, Bereifung 125 SR 15, hydraulische Scheibenbremse die mit der Vorderradbremse kombiniert ist.
Auf Wunsch gab es für den Pera einen speziell ausgeformten Sitz, gedacht für Mutter mit Kind.
Anzeige von 1988 in MG
Hilfsrahmentechnik, 1998
Für die Umbauten der BMW-Motorräder wurde der Motorradrahmen verschraubbaren Hilfsrahmenteilen verstärkt. Kernstück der Verstärkung ist ein vom Steuerkopf bis zur Lagerung der Hinterradschwinge führender Rohrverbund. Zu diesem gehört ein vom Lenkkopf zur rechten Schwingen-Achsaufnahme geführte Strebe. Sie dient gleichzeitig als vorderer oberer Beiwagenanschluss.
Zwei weitere Rohre verlaufen von der Steuerkopfverlängerung parallel zum Rückrad des Hauptrahmens heckwärts. Oberherhalb des Luftfiltergehäuses münden sie in eine Strebe, die ebenfalls in eine Strebe die ebenfalls an der rechten Lagerstelle für die Hinterradschwinge endet. An ihr stutzt sich der hintere obere Bootsanschluss ab. Eine weitere Hilfsrahmenschleife unter dem Motor stellt den vorderen unteren Anschlusspunkt sicher.