Hunde im Beiwagen

Der Familienbegriff ist dehnbar und nicht allein auf Kinder beschränkt.

 

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Welcher Tierliebhaber würde nicht behaupten, dass der Hund zur Familie gehört? Geht es mit dem Gespann auf Tour darf der Vierbeiner mit. Dabei bekommt der Hund als Passagier im Beiwagen einen immer höheren Stellenwert. Gespannhersteller montieren im Boot eine entsprechende Haltevorrichtungen.

 

Das haben Hunde gern: Immer die Schnauze im Wind.

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Jeder gesunde Hund ist unabhängig von Alter und Größe zum Gespannfahren geeignet. Für die Konstruktion des Beiwagens gilt es nur die Vorschriften des STVZO zu beachten. Tiere sind nach der deutschen Gesetzeslage Sachen, insofern bedürfen Sie bestenfalls einer Transportsicherung, um andere nicht zu gefährden. Renommierte Gespannhersteller können mit einer CO-Messung nachweisen, dass in den Beiwagen keine Abgase hineinziehen.

Es reicht allerdings nicht, das Tier einfach in den Beiwagen springen zu lassen. Die Kurvendynamik eines Gespannes einzuschätzen lernen Hunde zwar sehr schnell; sie lehnen sich dann gegen die Fliehkraft. Aber damit der Hund bei Notbremsungen nicht aus dem Beiwagen geschleudert wird, sichern die Besitzer den Vierbeiner mit einem Geschirr. Das ist nicht anders als beim Auto. Die Sicherungsleinen sind lang genug, um die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken, andererseits aber so kurz, dass der Hund nicht aus dem Beiwagen fallen oder springen kann. Die Befestigungspunkte für ein Geschirr lassen Sie sich daher am besten auch vom Hersteller empfehlen.

 

„Selbstverständlich bin ich überzeugt, dass es für ältere Hunde auch Brillen in passender Sehstärke gibt.“

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Der Trend, die Hobbys Motorrad und Hund zu vereinen, ist seit einigen Jahren ungebrochen. Es werden mittlerweile sogar spezielle Beiwagen für den Hundetransport angeboten. Die Ausstattung reicht dann bis zur Klimaanlage.

Der Hund ist am Geschehen beteiligt und die meisten lieben genauso wie Herrchen und Frauchen das Gespannfahren oder, konkreter, den Fahrtwind. Nur allzu gern hängt er den Kopf aus dem Beiwagen und lässt sich den Wind um die Nase wehen. Das birgt allerdings auch die Gefahr von Augenentzündungen. Eine Hundebrille aus dem Fachhandel bietet Schutz.

 

Beiträge in MG zum Thema Hund im Boot, In den Heft Nummern

31, 33, 35, 69, 71, 86, 103, 109, 176, 196