Hedingham

Beiwagenhersteller (GB), verschiedene Modelle.

Importeur in Deutschland: Uwe Schmidt, Solingen.

 

Hedingham-Modelle:

 

 

 

Hedingham, Keith Wash

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Seit 1990 ist der Name Hedingham auch aus der deutschen Gespannszene nicht mehr wegzudenken. Damals holte der Düsseldorfer Gespannbauer Uwe Schmidt die ersten Boote vom Typ Hedingham Single Seater und XL nach Deutschland. Produziert wurden sie ebenso wie eine Schwingengabel von Unit Sidecars in Sible Hedingham, einer Kleinstadt in der englischen Grafschaft Essex nordöstlich von London.

1978 entwickelte Unit Sidecars aus Sible Hedingham, Essex, einen Prototyp namens Hedingham Sports, einen großen Einsitzer mit viel Stauraum. Gegründet wurde die Hedingham-Manufaktur 1979 von Keith Wash. Der damals 48jährige hatte zuvor bei English Electric Valves in Chelmsford gearbeitet, dann aber beschlossen, sich mit dem Gespannbau selbständig zu machen. Ab 1979 produzierte Keith Wash auch Führungslenkungen und kleinere Motorrad-Räder mit PKW-Felgen zur Verbesserung des Fahrverhaltens.
Wash starb Anfang Dezember 2021 kurz nach seinem neunzigsten Geburtstag.

Hedingham wird jedoch als Marke mit Sitz in Solingen weiter bestehen bleiben. Schon seit den frühen 1990er-Jahren bereichert der mittlerweile in die Klingenstadt umgesiedelte Schmidt das Modellangebot von Unit Sidecars mit eigenen Beiwagen und Umbauten. Zahlreiche in Sible Hedingham gebaute Gespanne zeigt sidecarland.co.uk

 

 

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https://www.schmidt-gespannbau.de

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