Beim hinterradangetriebenen Gespann wirkt der Beiwagen als Hebel.
Beim beschleunigen ist immer ein leichter Druck am Lenker zur beiwagenabgewandten Seite erforderlich. Dies geschieht unbewusst. Ebenso wie bei einem nicht starren Gespann (Schwenker) die Zugmaschine in eine leichte Schräglage kommt.
Auch beim bremsen wirkt die Hebelkraft, nur in die andere Richtung.
Hersteller von Gespannen haben verschiedene Möglichkeiten, das vom Hebel des Beiwagens wirkende Moment zu neutralisieren.
Spurbreite (oder auch Spurweite)
Vorspur (Beiwagenrad)
Sturz (Beiwagenrad)
Sturz (Motorrad)
Vorlauf (Beiwagenrad)
Nachlauf (Vorderrad)
Sturzkompensation (Achsschenkellenkung)
Spurversatz am Motorrad
Bremse am Beiwagen
Siehe auch Eintrag: Gespannfahren- und Technik