Revolutionäres Beiwagenkonzept von Hans-Joachim Penz (1963 bis 1988).
Clipper im Detail:
Federkernsitz mit 700 mm Sitzbreite bei einer Spurweite von unter 1100 mm, integrierter Beiwagenrahmen mit per Handrad verstellbarer Drehstabfederung, 200 mm Bodenfreiheit, in der Bootsform integriertes Beiwagenrad mit rund 100 mm Federweg, Kopfstütze, ATE-Scheibenbremse. Extras: Radio, Scheibenwischer, Aschenbecher, Innenbeleuchtung, uvm.
Zwei Typen: Tour und Sport. Fertigung und Verkauf, zunächst von Hans Schmelzer dann von Rudolf Müller.
Der Beiwagen war bei seinem Erscheinen seiner Zeit weit voraus, wurde aber wegen seines hohen Preises wenig gekauft.
Hans-Joachim Penz, Entwicklungsleiter bei der Fa. Magura, konstruierte 1961 den Clipper.
Hier auf seinem Gespann, 1993 (Abb. Dölzer)
Abb. aus MG 22
Clipper Typ S
Mit dem Design der 70er Jahre sollte der Typ „R 2" als Weiterentwicklung des Clipper erscheinen. Es blieb bei den Zeichnungen. Sandwichboden, Überrollbügel, Sicherheitsgurte, Klappfenster und vor allem die Flügeltür nach Mercedes-Art sollten den Luxus-Clipper auszeichnen.