Bei der ASL 1000 handelt es sich um eine Entwicklung von Mobec, die Konstrukteur Manfred Beck erstmals 2010 mit dem Umbau einer R 1100 GS einsetzte. Zwei Jahre später folgte eine optimierte Version.
Das ASL 1000 System besteht aus zwei Längslenkern. Übertragen werden die Lenkbewegung mit einer Strebe direkt auf das Rad. Zwei neue Motorrad-Bremsscheiben in Edelstahl und zwei neue Brembo-Bremszangen gehören zur Standard Ausstattung.
Bei der ASL 1000 ist der Nachlauf stufenlos verstellbar und Sturz und Spur können angepasst werden. Der Radstand ist konstruktiv frei wählbar. Die Traggelenke sowie die Radlagereinheit kommen vom PKW und sind wartungsfrei.
Mobec ASL 1000
Mit dem Inhaberwechsel zu Mobec-HeMos in 2021 erfuhr das Lenksystem durch Jörg Henßeler eine weitere Überarbeitung zum ASL 1001.
Mobec-HeMos ASL 1001
Als erstes indirektes Lenksystem hatte Mobec ab 2001 das EasyDrive im Programm, das bis 2013 parallel zur ASL 1000 angeboten wurde.